Wer uns kennt weiß wie unsportlich (nicht) sportbegeistert wir sind, trotzdem steuerten wir am Sonntag den Fulseck (2.033 m), genauer
den Barfußpfad am Spiegelsee an.

Mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen: Meiner einer dachte an eine gemütliche Gondelfahrt

und Alex beschloss spontan hochzufahren und einen Teil der Talfahrt WANDERND zurück zu legen, da der Barfußpfad ungeschickter Weise zwischen Berg- und Mittelstation liegt. Jawohl, Familie Renz unterwegs ohne Kinderwagen und Manduca wollte freiwillig eine
ausgewiesene Strecke von 2 Stunden zu Fuß zurück legen.
Bis zum Spiegelsee war die Motivation bei allen 4 Familienmitgliedern überwiegend vorhanden.

Leider war die Wasserstrecke nicht begehbar. Bald wechselten 11 und 17 kg menschliches Gepäck

zwischen den Erwachsenen, jede Abkürzung wurde mitgenommen, die Schönreden um den 4jährigen bei Laune zu halten wurden immer leiser, die Schuhe drückten und auf den letzten Metern meinte der Wetter- Wandergott sich noch von der besten Seite zu zeigen und wir erreichten die Mittelstation nach 4 Stunden sprichwörtlich wie „begossene Pudel“. Bei uns Erwachsenen siegte nach einer ordentlichen Erholungspause das Gefühl „Wir haben´s geschafft“, Nik forderte Belohnung und wird vermutlich so bald nicht wieder vom Wandern zu überzeugen sein…
Die Belohnung und diesmal war das Wetter uns wohlgesinnt. Nach der Wanderung am Vormittag war ich wenig begeistert als ich bei der Abfahrt das Schild mit dem Hinweis:“Bei Nässe Bahn sofort verlassen und zu Fuß ins Tal!“ entdeckte. Leo vergnügt sich derweil mit den Ziegen im Tal.
An diesem Abend wollten wir eigentlich nur noch ins Bett aber Nik wurde vom Frau Rainer zu einer Extratour eingeladen und durfte u.a. beim Fische füttern helfen.
Am Morgen des Abreisetages wurden wir vom Regen geweckt, dieser hielt Nik nicht im Haus ;) Wir packten unser Hab und Gut, verabschiedeten uns von unseren Gastgebern mit dem Versprechen viel Werbung für den Hof zu machen und natürlich bald wieder zu kommen.
Nik fasste es eigentlich sehr treffend zusammen: „Frau Rainer wohnt immer hier, das will ich auch“ oder „Beim nächsten Mal bleiben wir 100 Tage“.
1 Kommentar:
Hallo, habe durch Zufall Eure Hompage gefunden, 6. Juli 2010
Hallo Windbachgut:
Danke, habe mich darüber sehr gefreud.
Freue mich auf ein Wiedersehen, im Juli.
Liebe Grüße aus Eben
Frau´Rainer
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