Vor Ort erwartet uns Nik´s Lieblingsbademeisterin insgeheim "Miss Tauchschreck" getauft. Es verspricht mit müdem Kind eine "super" Schwimmstunde zu werden - aber entgegen meiner Befürchtung entdeckt Nik seine Badefreundin und macht auf cool: Tauchen und 3 Messbecher Wasser über seinen Kopf von "Miss Tauchschreck" entleert werden ohne Gemecker ertragen - vor 3 Wochen undenkbar. Dank Nana Heike verlassen wir das Bad überpünktlich und ich verpflichte Alex zu einem kleinen Abstecher zum Keidermarkt in Korntal.
30 Minuten später und 25€ weniger in der Geldbörse begeben wir uns mit "Ich will um 12:00 los" Alex heim, kochen und packen in aller Eile- was zur Folge hat dass der Fotoapperat auf der Flurablage liegen bleibt* - und brechen 45 min zu spät Richtung Hockenheim auf. Und wer hätte das gedacht? Wir kommen staufrei durch und auch auf dem Parkplatz gibt es noch eine Lücke für uns.
Mit dem Shuttle (6 Leute in einem Bus mit ca. 30 Sitzplätzen) fahren wir zum ersten "Freßstop" ins Boschzelt, machen uns übers Mittag her, bevor wir uns zur Südtribüne begeben (langsamer Spaziergang durchs Fahrerlager wegen Promisuche inklusive) um wenigstens etwas Rennen zu schauen (GT ADAC). Zum Glück gab es Sitzkissen inklusive, denn unsere Plätze liegen zwar streckennah aber im Schatten, fröstel. Die anderen Rennen schauen wir auf Leinwand , nahe der "Freßstelle" und die Belohnung für unser Schlemmerverhalten bekommen wir bei der Abendveranstalltung: "Frau Daniela Renz gewinnt eine Bosch Personenwage."
Gegen 21:00 Uhr!! verlassen wir die "Werbeabendveranstalltung". Nach einem gehörigen Fußmarsch zum Parkplatz und einer spannenden Autofahrt kommen wir im Hotel an und beziehen unser Zimmer: Nichtraucher (haha) und Einzelbetten getrennt durch einen an der Wand befestigten Nachtschrank. Getrennt schlafen? Nix da, Alex schiebt die Betten zusammen und es offenbaren sich einige vergessene Putzstellen aber wir wollen nicht meckern: "Einem geschenkten Gaul, schaut man ...".
Aber den unbestellten Weckdienst um 7:45 Uhr und die anschließend hereinstürmende und das "Bitte nicht stören" Schild übersehende Reinigungskraft sei trotzdem erwähnt, Tränen lach.
Unser erstes kindfreies Wochenende und dann werden wir so aus dem Schlaf gerissen - Niklas poltert dank Gitterbett nicht unangemeldet ins Schlafzimmer ;o).
Nach dem entschädigenden Frühstück fahren wir mit vielen anderen Besuchern zur Strecke, gönnen uns ein zweites Frühstück welches pausenlos ins Mittag essen übergeht - wir werden wohl heim rollen....
Nach 13:00 Uhr "kämpfen" wir uns wieder durchs Fahrerlager Richtung Südtribüne und erreichen pünktlich zum DTM-Start unsere Plätze....


* deshalb nur Handyfotos....
DAni
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